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Label:
 
Fear Section
 
 
Discographie:
 
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Thora --- -total world paranoia- ----- [Vö: 14.10.2005]
 
Allein der Titel des zweiten Albums von Thora klingt schon viel versprechend und macht neugierig auf mehr. Die vier Jungs aus Aachen hatten den Bandwettbewerb von Jägermeister gewonnen, nach dessen Abschluss Thora zwei Konzerte von HIM in Deutschland als Support unterstützen durften. Beim diesjährigen WGT  waren sie ebenfalls ein Highlight. Ich selber habe sie Live noch nicht gesehen, aber laut Berichten soll die Show klasse sein.

Der Bandname Thora hat einerseits einen Bezug zum Alten Testament- die fünf Bücher Moses- und andererseits ist der Name eine Kombination des Namens vom nordischen Gott Thor und vom ägyptischen Sonnengott Ra. Gegensätzlicher könnte es nicht sein, und so ist auch das Album.  Balladen wie „Dead Angel“ gehen unter die Haut und lassen einen versinken in die Musik. Thomas Stimme ist zwar kräftig, aber durchaus klangvoll und melodisch sodass die Atmosphäre gut rüberkommt.

Der Einstieg ins Album mit „Something Beautiful“ ist schon ein Kracher, sehr gute Riffs und gute Melodien gepaart mit einem gängigen Refrain. Schön ist, dass man die Texte weitestgehend auch verstehen kann beim gesamten Werk. Sehr oft ist es ja grad bei Metal so, das man sich fragt „was erzählt der da eigentlich?“. „I want to show you something beautiful“ und das hat Sänger Thomas wohl bei den Liveshows bereits getan wo ihm die Mädels zu Füßen lagen. Der Song „Christ Abuse“ ist mein Anspieltip bei diesem Album da er einer der abwechslungsreichsten Tracks ist und einfach harmonisch klingt- hier gehört alles so zusammen wie es ist.

Ich habe zuvor von Thora noch keinen Song bewusst gehört, aber ab heute wird sich das ändern. Selten gefällt mir Metal so rundherum gut wie es bei diesem Album der Fall ist.

Rezi: Linda Holzer

I
Tracklist:
 
01. Something Beautiful
02. Wings Of Fire
03. Song Of Emptiness
04. Society 2
05. Just To Be In Bloom
06. Shadows Of Life
07. Total World Paranoia
08. Going Down
09. Dead Angel
10. Crucify God
11. Christ Abuse
12. The Black Roses
13. The Heroes