Label:
 
Rabazco
 
 
Discographie:
 
Dead of Dawn CD [2006]
Spells and Ceremonies CD [2004]
Corrosive Mindcage CD [2003]
Nine66 CD [2002]
 
 
Website Band
my space
 
 
 
The Cascades - -dead of dawn- --- [Vö: 24.02.2006]
 

Seit heute steht das neue Cascades-Album „Dead of Dawn“ in den Läden und als Anhänger von Gothic-Rock ist das Album ein Muss. Wer Type o Negative oder 69eyes hört wird dieses Album lieben. Elf abwechslungsreiche Songs, von denen der einzige Ausreißer in meinen Augen nur „Wie auch immer“ ist, doch dazu gleich mehr. Das Album besticht durch sehr geniale Gitarrenriffs und Rockklängen wie auch elektronischen Sound und selbstredend durch die unwiderstehliche Stimme von Sänger M.W. Wild.

Dead of Dawn beginnt erst im typischen Cascades-Stil mit „Call of the wild“ mit sehr gängigem Refrain um dann aber richtig abzurocken mit „From the Universe“. Viel tiefer kann Sänger M.W. wohl nicht singen, seine unvergleichliche Stimme kommt hier wirklich richtig gut und ist trotz dieser Tiefe noch sehr klar und gut zu verstehen. Einen neuen Weg versucht man wohl mit dem Song „Wie auch immer“ zu gehen, der bei mir allerdings keinerlei Anklang findet. Die Kombination von der wunderbar tiefen Stimme und dem eher schwülstig-klingenden deutschen Text passt in meinen Augen gar nicht und erinnert mich sehr stark an Heino- von den Rockklängen mal abgesehen. Was The Cascades sich bei dem Song gedacht haben würde mich schon mal interessieren.

Doch es geht ja positiv weiter mit „Engelland“- erinnert durchaus an Songs von Rammstein, besonders im Refrain und mit den Chören im Hintergrund und bei dem Song klingt die Stimme von M.W. auch etwas ähnlich. Klasse Song, der mein Favorit auf dem Album darstellt. Im Club oder auf einem Konzert wird dieser sicher sehr gut ankommen, eignet sich im Übrigen auch hervorragend zum headbangen. Etwas ruhiger kommt „Exile“ daher, aber bei „Summer Love“ geht dann wieder richtig die Post ab mit sehr harten und Metallica-ähnlichen Riffs, der Metalanhänger sicher auch erfreuen wird. Den Abschluss auf  Dead of Dawn macht „Lust of Pain“, ein Song der erst leicht sphärisch beginnt um dann mit lauten Rockklängen und sehr passenden Chorklängen einzuschlagen. Für mich einer der besten Songs auf diesem Album.

Es ist wirklich erstaunlich, wie viele Elemente auf diesem Werk zu finden sind. Eine Schublade lässt sich schwer finden und somit belasse ich es bei Gothic-Rock, der aber in der Szene in dieser Art einmalig ist zur Zeit. The Cascades sind ab Ende März auch live zu sehen und ich denke die Clubs werden beben.

Rezi: Linda Holzer

 
Tracklist:
01. Call of the wild
02. From the universe
03. Dead of dawn
04. Wie auch immer
05. Engelland
06. Exile
07. Summer love
08. 711
09. Back to life
10.On hallows eve
11.Lust of pain