Label:
 
Metropolis Records
 
 
Discographie:
 
Blitz CD [2009]
Brimborium CD [2008]
Tohuvabohu CD [2007]
Hau Ruck CD [2005]
WWIII CD [2003]
Opium 1984 CD [2002]
Attak CD [2002]
Adios CD [1999]
Agogo CD [1998]
Symbols CD [1997]
Xtort CD [1996]
Nihil CD [1995]
Hell To Go CD [1994]
Angst CD [1993]
Money CD [1992]
Naïve CD [1990]
UAIOE CD [1989]
Don't Blow Your Top CD [1988]
What Do You Know, Deutschland? CD [1986]
 
Website Band
my space
 
 
KMFDM - -blitz- ---[Vö: 27.03.2009]
 

Am 27. März diesen Jahres veröffentlichen “Kein Mehrheit Fur Die Mitleid“ aus Hamburg ihr neustes Werk „Blitz“. Seit nun schon 25 Jahren kombinieren KFMDM Technobeats mit Heavy Metal und schafften so Mitte der 80er Jahre etwas noch nie dagewesenes, was die Fans so an ihnen fasziniert.

Nach „Tohuvabohu” und „Brimborium“ aus den letzten beiden Jahren kehrt man nun zur alten Tradition zurück, Albentitel mit fünf Buchstaben zu kreieren. „Blitz“ beherbergt 11 Tracks mit einer Spielzeit von knapp über 52 Minuten. Das Artwork des neusten Werkes ist im KFMDM typischen Comicstil gehalten und zeigt in diesem Jahr ein rauchendes, schwarzhaariges Mädchen, dessen Augen mit dem Bandschriftzug verbunden sind und welches sehr stark Sängerin Lucia Cifarelli ähnelt.

Gewohnt energiegeladen beginnt das Album mit „Up Uranus“, bei dem der gewohnt verzerrte, raue Gesang im Vordergrund steht. Unterstützt wird er von harten Gitarrenriffs und old school EBM Basedrums. „Bait & Switch“ kommt etwas sanfter daher, wozu sicher die weiblichen Vocals ihren großen Teil beitragen, dennoch kann man durchaus wieder den typischen Sound der Band heraushören. „Davai“ bringt einen neuen Flavour in das ganze Konzept und trumpft, wie der Trackname es schon erahnen lässt, mit russischen Vocals, begleitet von blechernen Drumsounds auf. Der abwechslungsreiche Song „Never Say“ explodiert im Refrain so richtig und versprüht gute Laune beim Hörer. Die Vocals von „Potz Blitz!“ erinnern etwas an Rammstein oder Megaherz, verlieren jedoch nicht den KMFDM Touch. Härtere und zugleich sanftere Töne schlägt die Band bei „People Of The Lie“ an und vereint eine Ballade mit dem Flair einer Großbaustelle. Mit „Being Boiled“ zeigt sich der New Wave Titel von Human League in einem ganz neuen Gewand und kann sich durchaus sehen lassen. In die 80er zurückversetzt fühlt man sich auch ein wenig beim Hören von „Strut“, bei dem wieder die weiblichen Vocals im Fokus stehen. „Bitches“ strotzt nur so vor Ironie, „Me & My Gun“ erfindet den Sprechgesang neu und das Schlusslicht „Take’m Out“ vermittelt sein politisches Statement auf technoide Art gepaart mit Industrialklängen.

KMFDM touren im Frühjahr mit ihrem neuen Album durch Europa und machen im Sommer auch einen Zwischenstopp auf dem Amphi Festival in Köln. Es bieten sich also genug Gelegenheiten, sich auch von den Livequalitäten der Band zu überzeugen. Und vielleicht haben sie zum 25. Bandjubiläum ja auch etwas ganz Großes im Gepäck!?

Rezi: Maike Kowalle

 
Tracklist CD1:
01. Up Uranus
02. Bait & Switch
03. Davai
04. Never Say Never
05. Potz Blitz!
06. People Of The Lie
07. Being Boiled
08. Strut
09. Bitches
10. Me & My Gun
11. Take'm Out