II Blackfield Festival - [ Gelsenkirchen, 20.06. & 21.06.2009 ]
 

Das Blackfield Festival im Gelsenkirchener Amphitheater gehört noch zu den jungen Veranstaltungen der deutschen Festivallandschaft, doch bereits in diesem Jahr kann man wohl mit Fug und Recht behaupten, dass es sich etabliert hat. Mehr als 6000 Zuschauer feierten ausgiebig im damit fast ausverkauften Rund zwei Tage lang zu den vorwiegend elektronischen Klängen der Szene. Im vergangenen Jahr [ wir berichteten ] hatten sich noch lange nicht so viele schwarz und dunkelbunt gekleidete Menschen in das schöne, moderne Amphitheater am Nordstern Park eingefunden und trotzdem sprach der Veranstalter von einem erfolgreichen Event. In diesem Jahr zeichnete sich schon mit einem starken Vorverkauf ein deutlich höheres Interesse am Blackfield ab, was meiner Meinung nach am deutlich stärkeren LineUp lag.

 

Auf den dritten Festival Tag am Freitag wurde verzichtet, doch für diejenigen, die auch schon den Freitag nutzen wollten, gab es in der Essener Zeche Carl eine Warmup-Party mit Seabound, Absurd Minds und Soman, die dem feierwütigen Volk schon einmal richtig einheizten. Samstag: Los ging es dann so richtig am Samstagmittag. Trotz einiger kräftiger Schauer und doch eher übersichtlichen Temperaturen bildeten sich lange Schlangen vor dem Eingang und so wurden die mitgebrachten Schirme zu Beginn noch als Regenschutz verwandt. Die Ehre, das Festival zu eröffnen, hatte dann die noch junge Band KLOQ. Mit ihrem 2007 erschienene Debütalbum Move forward hatten sie einen beachtlichen Erfolg und mit ihrer Mischung aus EMB und Synthsounds, die teils aggressiv, teils melodisch daherkommen, hat sich die Band schon einen Namen bei den DJs der Szene gemacht. Ihr Auftritt im noch recht leeren Rund, viele Fans standen noch vor dem Einlass oder hatten sich vor dem Regen in Sicherheit gebracht, war musikalisch durchaus überzeugend und ein guter Auftakt für das Festival. Ihnen folgte Staubkind, die Band von Louis Manke, vielen auch bekannt als der Gitarrist von Terminal Choice, hat sich in den letzten fünf Jahren mit den beiden Alben Traumfänger und Zu weit eine beachtliche Fanbasis erspielt. Viele davon hatten den Weg nach Gelsenkirchen gefunden, um den Auftritt der sympathischen Band mit zu verfolgen. In den vierzig Minuten Spielzeit wurde ein best of der beiden Album geboten und so wechselten sich rockigere Stücke mit sanften Balladen, wie Dein Engel schweigt oder Königin, ab, die beim Publikum gut aufgenommen wurden. Doch schon beim Auftritt von Staubkind sollte sich ein Trend des Festivals abzeichnen. [ Galerie Samstag ]

 

Viele Zuschauer waren vor allem wegen der Electro lastigen Bands nach Gelsenkirchen gekommen und wollten zu harten Beats das Tanzbein schwingen. Daher hatten alle Bands, bei denen die Stromgitarre und nicht der Synthesizer im Vordergrund stehen sollte, trotz teils starker Auftritte Probleme das Volk so richtig zum Feiern zu bringen. Nichtsdestotrotz wurde Staubkind mit viel freundlichen Applaus verabschiedet. Mit Destroid sollte der erste Auftritt von Daniel Myer erfolgen. Die neue Band von Myer, der unter anderem mit Haujobb und Covenant aktiv ist und bei diesem Festival noch bei Diary of Dreams auf der Bühne stehen sollte, entpuppt sich immer mehr als Allroundtalent der Electroszene. Bei Destroid übernimmt er auch direkt den Part als Sänger und bei einigen Songs auch den des Schlagzeugers, so dass man ihn als wahres Mastermind bezeichnen darf. Destroid boten auf dem Blackfield harte Beats und düstere Klänge, die direkt vom Ohr ins Tanzbein fuhren und so war es auch nicht verwunderlich, dass die große Anzahl der extrovertierten Tänzer im Publikum erstmalig auf sich aufmerksam machten. Vierzig Minuten pure Energie mit vielen Filmsamples und der verzerrten Stimme Myer´s ließen die Zeit wie im Flug vergehen und so war es um halb drei auch schon Zeit für Oswald Henke. Diesmal war der Sänger von Goethes Erben mit seinem zweiten Projekt fetsich:Mensch auf der Bühne. Beide Projekt von Oswald Henke werden zu meist von den Fans geliebt oder gehasst. Viel dazwischen gibt es wohl nicht. Die größtenteils rockigen Melodien waren mit elektronischen Elementen versetzt und es wurden die für Henke typischen Texte mehr gesprochen als gesungen.

 

Dazu wurde dem Publikum eine große Portion Schauspielerei geboten, denn Henke kniete oftmals auf einem Hocker und zeigte ein breites Spektrum menschlichen Leids in seinem Gesicht. Dies wusste einige Zuschauer zu begeistern, andere waren von dem eigenwilligen Auftritt Oswald Henkes eher erschrocken. Nach der polarisierenden Show von fetisch:Mensch war es an der Zeit für die Stuttgarter Band End of Green. Die Gothicrocker gaben von Anfang an Vollgas. Waren sie zuletzt noch als Einheizer von InExtremo unterwegs, durften sie nun ,zur Mitte des Festivals, die vielen Electrofans mal so richtig zum Rocken bringen. Die Band, rund um den charismatischen Frontmann Michelle Darkness, dessen düstere Stimme nicht nur die weiblichen Fans in Verzückung setzte, bot eine gelungene Show, die trotz der düsteren Klänge bei Liedern wie Dead city lights und Hurter, für viel gute Laune und das ein oder andere Kopfnicken sorgte. Um zwanzig vor vier war es an der Zeit für den ersten Höhepunkt des Tages. Die Lokalmatadore von Rotersand kamen geradezu euphorisiert auf die Bühne. In der Heimatstadt vor mehr als sechstausend Menschen aufzutreten hat eine geradezu stimulierende Wirkung auf die dreiköpfige Band. Sänger Rasc stürmte erst auf die Bühne und kurze Zeit später, zum Entsetzen der Security, mitten ins Publikum und tanzte und sang dort zwischen den Fans, an die er fleißig Flyer und Aufkleber verteilte. Während die Bühnenshow der EMB Band nicht allzu spektakulär war, wusste die Musik dafür umso mehr zu überzeugen. Die Zuschauer, die nun komplett im Theater versammelt waren, tanzten, was das Zeug hielt und feierten ihre Helden nach jedem Lied. Die Stimmung im weiten Rund war absolut gigantisch und sollte in der Tat an diesem Abend noch einmal getoppt werden.

 

Nach dem elektronischen Beat von Rotersand rückte am frühen Abend erneut die E-Gitarre in den Vordergrund. Die Band Zeraphine, rund um den Frontmann Sven Friedrich, sorgte für viele ruhige und emotionale Klänge. Die vorwiegend deutschen Texte luden zum Träumen ein und sorgten für entspannte Stimmung im Amphitheater. Manch ein Tänzer nutze die Band für eine Pause, andere wiederum gaben sich ganz der gefühlvollen Stimme von Sven Friedrich hin. In dem fünfundvierzigminütigen Set der Band mischte sich auch die eine oder andere rockige Nummer zwischen die vielen Midtempo Stücke. Darunter durften Hits wie Still oder Ohne dich nicht fehlen. Mit viel freundlichem Applaus wurden sie von der Bühne verabschiedet, um Platz für die Industrialrocker von Project Pitchfork zu machen. Die Band von Peter Spilles braucht man eigentlich niemanden mehr vorstellen. Mit zehn veröffentlichen Alben, die sich seit 1994 alle in der Media Control Charts platziert haben, gehört Project Pitchfork zu den erfolgreichsten Acts der Szene. Mit ihren neuen Album Dream, Tiresias! gingen sie auf dem Blackfield an den Start. Die Band stürmte, wie es sich für Pitchfork gehört, mit Dreck beschmiert auf die Bühne und auch der obligatorische blaue Strich in Peter Spilles Gesicht durfte nicht fehlen, und rockte was das Zeug hält. Viele Fans der Band sind der Meinung, dass sie ihren Zenit schon seit längerem überschritten haben, aber die Livequalitäten der Band sind unbestritten und auch in Gelsenkirchen konnte die Band überzeugen, vor allem die rotzig verzerrte Stimme von Peter Spilles verleiht den Konzerten etwas ganz Besonderes. Der stimmungsvolle Höhepunkt des fast einstündigen Auftritts war der Klassiker Timekiller, der auch die tanzenden Zuschauer überzeugte.

 

Nach den harten Klängen von Projekt Pitchfork wurde es mit Diary of Dreams wieder etwas ruhiger, was aber vor allem die weiblichen Zuschauer wenig störte denn Sänger Adrian Hates gilt doch als echter Liebling der Damenwelt. Die Mischung aus elektronischen Klängen, die einen in eine tiefe Melancholie ziehen können und harten Gitarrenriffs, die auf der anderen Seite zum Tanzen einlanden, begeisterte viele Zuschauer auf dem Festival. Diary of Dreams bewegen sich immer auf einem Grat zwischen Balladen und tanzbaren Stücken, so auch in Gelsenkirchen. Eine Stunde dauerte der zehn Songs umfassende Auftritt, darunter auch mein Favorit Chemicals. Um halb zehn war es dann endlich so weit und der Höhepunkt des Tages stand mit den Auftritt der Altstars von VNV Nation an. Das Elektroduo ist innerhalb der Szene eine Klasse für sich und seit über zehn Jahren nicht mehr aus dem Bereich der tanzbaren elektronischen Musik wegzudenken. Der in Berlin wohnende Ire Ronan Harris stürmte in gewohnter Art über die Bühne und sein Partner Mark Jackson malträtierte von Anfang an sein, vor einer riesigen Leinwand stehendes, Elektroschlagzeug, das die Sticks nur so glühten. Die treibenden Beats und der Gesang von Ronan versetze das nun rappelvolle Amphitheater in Hochstimmung. Saßen noch während der meisten Auftritte viele Zuschauer auf den großen Stufen, hielt es nun niemanden mehr darauf. Es wurde allen Ortes getanzt und gefeiert. Fast eineinhalb Stunden dauerte die Party mit Hits wie Sentine ; Chrome oder Beloved und selbstverständlich wurde den beiden um kurz vor elf noch eine Zugabe zugestanden. VNV waren der unumstrittene Höhepunkt des ersten Tages, der am zweiten Tag aber noch einmal getoppt werden sollte.

 

Sonntag: Der zweite Tag begann erneut um zwölf Uhr und so fanden sich schon früh wieder lange Schlangen vor dem Einlass ein, um die ersten Bands nicht zu verpassen. Dank des deutlich besseren Wetters zur Mittagszeit durften die vier Italiener der Dope Stars Inc. vor mehr Publikum den Tag eröffnen als KLOQ noch am Vortag. Die Regenschirme wurden kurzer Hand in Sonnenschirme umgewandelt und so begann der Tag mit einem stimmungsvollen und kurzweiligen Auftritt der Industrialrocker. Der harte Sound vertrieb den Schlaf aus den Augen und optisch wusste die Band im Glamrockstil vor allem die weiblichen Zuschauer zu überzeugen. Am Vortrag rockte Peter Spilles mit Project Pitchfork die Bühne, doch auch am zweiten Tag sollte er mit Santa Hates You die Zuschauer in Gelsenkirchen unterhalten. Beim diesem Seitenprojekt hatte Peter Spilles die attraktive Keyboarderin Jinxy, die sich in ein enges Lackoutfit geworfen hatte und somit auch den männlichen Fans etwas Optisches bot, mit an seiner Seite. Die Bemalung des Gesichtes durfte aber auch am zweiten Tag nicht fehlen und auch der Sound der Band weist deutliche Parallelen mit Project Pitchfork auf, was vor allem am Gesang von Peter Spilles liegt. Die Teils skurrilen Songs waren mit harten Bässen unterlegt und luden gerade zu zum Tanzen ein, was von einigen Zuschauern direkt genutzt wurde. Nach den harten Klängen der ersten beiden Bands war es an der Zeit für mystische und mittelalterliche Klänge mit Faun. Bei der Betrachtung des LineUps tat mir die Band direkt ein wenig Leid, da sie eigentlich gar nicht zu den anderen Bands passen sollte und damit wohl auch nicht den Geschmack der meisten Zuschauer treffen dürfte. [ Galerie Sonntag ]

 

Doch mit der sympathischen Art von Sänger Oliver Sa Tyr und den handwerklich anspruchsvollen Musikern legten Faun einen starken Auftritt hin, der zwar nicht, wie bei einem Folkfestival, die Massen euphorisierte, jedoch honorierten die Gelsenkirchener den starken Auftritt mit viel freundlichen Applaus. Vor allem der Eröffnungssong Rosmarin war geschickt gewählt, da es sich um einen wahren Ohrwurm handelt und auch Zuschauer überzeugt, die ansonsten nicht viel mit Paganfolk am Hut haben. Ähnlich wie am Vortag mit Rotersand stand auch am Sonntag mit Frozen Plasma ein absolutes Highlight schon frühzeitig auf dem Programm. Das Duo, bestehend aus Vasi Vallis und Felix Marc, gibt es seit 2005. Die Electropopper veröffentlichten vor kurzer Zeit ihr bereits drittes Album, auf dem sich bekannte Clubhits wie Tanz die Revolution oder Earthling befinden. Diese Songs, wie auch der Hit Warmongers, durften bei dem vierzigminütigen Set nicht fehlen und die zwar eher unspektakuläre Show der Band wirkte auf die vielen Zuschauer wie eine Clubparty. Es wurde getanzt bis der Arzt kommt. Des Weiteren konnte die Band zeigen, dass elektronische Musik live erstklassig klingen kann und auch ohne große Show die Massen begeistert. Nach diesem Auftritt folgte der nächste harte musikalische Schnitt, denn die Rocker der Letzten Instanz betraten die Bühne. Die sieben Musiker hatten sich mit ihrem letzten Album schuldig bekannt und mit diesen Worten eröffnete der charismatische Sänger Holly einen tollen Auftritt. Die Mischung aus rockigen Klängen, eindringlichen Melodien und intelligenten Texten gepaart mit einer großen Menge Liveerfahrung, machte es der Instanz leicht das Publikum auf ihre Seite zu ziehen.

 

So dass selbst der härteste Elektrofan vor der Bühne mit hüpfte und vielleicht sogar den einen oder anderen Text mitsang. So war ein kurzweiliger Auftritt viel zu schnell vorbei und die vielleicht skurrilste Band des Festivals sollte die Bühne betreten. Chris Corner, der Sänger der britischen Band Sneaker Pimps, wandelt mit IAMX auf Solopfaden. Der androgyne Sänger kam in Pumps und mit einer interessanten Kopfbedeckung auf die Bühne und auch seine Bandkollegen waren nicht weniger kreativ angezogen. Ihre Musik bezeichnen sie selbst als Glam-Rock-Noir und dies trifft es wohl auch am Besten. Ähnlich wie Oswald Henke am Vortag polarisierten IAMX das Publikum in Gelsenkirchen, denn bei IAMX ist die Grenze zwischen Kitsch und Kunst sehr dünn und nicht immer war klar, auf welcher Seite sich die Band befand. Musikalisch wussten die Briten jedoch zu jeder Zeit zu überzeugen. Die Band, die danach kommen sollte dürfte wohl niemanden mehr mit ihren provokanten Texten schockieren, dafür sind Suicide Commando in der Szene viel zu bekannt und eine fest Größe im Bereich der Hell-Electro. Frontmann Johan von Roy begrüßte wie immer mit einem „Hello Motherfucker“ das Publikum, was dies mit tosendem Applaus honorierte. Harte Bässe, treibende Beats und teils bitter böse Texte sorgten erneut im Lager der EBM Fans für wahre Begeisterungsstürme und auch die Freude der rockigen Musik konnten sich der Show dieser Ausnahmeband kaum entziehen. Ein Auftritt von Suicide Commando ist immer etwas besonders, so auch dieser am frühen Abend in Gelsenkirchen. Nach den harten Klängen sollte es mit der britischen Band Mesh wieder etwas melodischer und ruhiger werden.

 

Die Band aus Bristol war zuletzt schon beim Pluswelt Festival in Krefeld in der Region und auch in Gelsenkirchen unterwegs und brillierte vor den Zuschauern mit ihrem Electronic Mainstream Crossover. Vor allem die einfühlsame Stimme von Mark Hockings kann man sich kaum entziehen. Als einen besonderen Leckerbissen bot die Band einen Song aus ihrem noch in diesem Jahr erscheinenden Album A perfect solution und damit einen Vorgeschmack auf die im Herbst anstehende Tour. Leider war das Wetter beim Auftritt der Band very british, doch der Dauerregen konnte die ausgelassene Stimmung vor der Bühne nicht bremsen. Pünktlich zu Apoptygma Berzerk hörte der Regen auf und die Sonne zeigte sich kurz. Die vorderen Reihen des Publikums waren nun vorwiegend von jungen Frauen besetzt und so war es auch nicht verwunderlich den ein oder anderen lauten Kreischer zu hören, als die skandinavische Band die Bühne betrat. Die größtenteils poppigen Lieder, die durch den Einsatz von E-Gitarre und Synthesizer etwas an Härte gewannen, wurden lautstark mitgesungen und sorgten für Partystimmung unter den Zuschauern im erneut vollen Amphitheater. Gespielt wurden vor allem Lieder aus dem aktuellen Album Rocket Science, aber auch der Hit Shine on durfte natürlich nicht fehlen. Apoptygma Berzerk untermauerten mit ihrem Auftritt, warum sie zu den ganz erfolgreichen Bands der Szene gehören und auch viele Fans außerhalb der Szene haben. Zu guter Letzt war der schwarze Schmetterling mit seinen Freunden an der Reihe. ASP haben in den letzten Jahren eine kontinuierliche Entwicklung an den Tag gelegt, so dass sie mittlerweile mit zu den angesagtesten Acts der Szene gehören und auch zu Recht Headliner des Festivals waren.

 

Allein das Bühnenbild, was gigantisch war, und die Lichtshow, passend zur kinoreifen Mimik von Frontmann und Namensgeber ASP, ragten aus allen vorherigen Auftritten heraus. Nun könnte man meinen, die Musik würde bei so viel Show in den Hintergrund rücken, doch weit gefehlt. Die tolle Stimme von ASP und die Gitarrenriffs von Matze konnten jegliche aufkommende Müdigkeit nach zwei langen Festivaltagen vertreiben und ähnlich wie bei VNV Nation saß auch bei ASP niemand mehr auf den Rängen. Es wurde lautstark mitgesungen, gefeiert oder auch gelitten, je nachdem welche Geschichte ASP den Gelsenkirchenern erzählte. Leider war der Auftritt schon viel zu schnell rum. Damit war auch ein absolut gelungenes Blackfield Festival vorbei, doch der Veranstalter konnte schon das Festival fürs kommende Jahr verkünden, für das auch die ersten Bands schon zugesagt haben. Das Blackfield dürfte sich in diesem Jahr fest etabliert haben. Sollten die Verantwortlichen den eingeschlagenen Weg weitergehen, steht einer erfolgreichen Fortsetzung nichts mehr im Weg. In diesem Sinne freue ich mich schon auf das Blackfield Festival 2010!

 
Text: .Carsten Terres
Bilder: .Carsten Terres