Systemvoraussetzungen:
 
Windows Vista / XP
 
 
Art des Spieles:
 
Point & Click Adventure
VSK 16
 
 
Website
 
Black Mirror II- -pc spiel- --- [Vö: 25.09.2009]
 

Black Mirror 2 ist die Fortsetzung des möglicherweise besten Adventure 2004 Black Mirror. Dazwischen liegen immerhin 5 Jahre, die sich im Hinblick auf die Grafik auf alle Fälle positiv bemerkbar machen. Es ist zwar nicht zwingend notwendig den ersten Teil zu kennen, doch steigt man in das Geschehen etwas leichter ein, da gerade die Schauplätze vertraut sind. Der Vorteil für einen Neueinsteiger, er geht ohne Vorbehalte respektive mit hohen Erwartungen an das Spiel heran.

Der zurückhaltende Student Darren arbeitet im malerischen Küstendorf Biddeford für den eher unangenehmen Zeitgenossen Fuller in dessen Fotoladen. Dieser erweist sich nicht nur als echter Kotzbrocken Darren gegenüber, sondern wird auch noch bei der erstbesten Gelegenheit ein wenig aufdringlich gegenüber der Kundschaft. Darren ist gerade auf dem Rückweg zum Laden und bekommt es gerade noch mit, wie die hübsche Angelina wutentbrannt aus dem Laden kommt und nicht gerade begeistert ist von seinem Chef. Jetzt beginnt die Geschichte sich langsam immer weiter zu verzweigen und verspricht ein hohes Maß an Suchtfaktor gegenüber einem geringen Frustfaktor. Das Spiel beinhaltet nämlich überwiegend faire Rätsel, die allerdings einem Profi, der sich beispielweise schon mit Frau Croft rumgeärgert hat, wenig abverlangen. Die Grafik ist wunderschön und sehr detailliert gestaltet und bisher waren keinerlei Bugs zu erkennen. Die Atmosphäre wird durch die stimmige Untermalung entsprechend spannend aufgebaut und auch die Dialoge der einzelnen Charaktere sind gelungen, wenn auch nicht immer perfekt synchronisiert.

Black Mirror 2 ist ein kurzweiliges Adventure, an dem sich auch Spieler mit wenig Freizeit ein paar vergnügliche Stunden vertreiben können. Dank einem Tagebuch kann die Geschichte auch nach längerer Spielpause, wieder problemlos fortgesetzt werden. Insgesamt ein empfehlenswertes Spiel mit nur leichten Schwächen in der Synchronisation.

Rezi: Oliver Loscher